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Die AU / Waterlands: Hope that would the pinions lame 2025

Die AU / Waterlands: Hope that would the pinions lame 2025

Die AU / Waterlands: Hope that would the pinions lame 2025

Die AU / Waterlands: Hope that would the pinions lame 2025

Die AU / Waterlands: Hope that would the pinions lame 2025

Die AU / Waterlands: Hope that would the pinions lame 2025
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Die AU/ Wetland
 Hope that would the pinions lame. 
 mixed media 2025 

installation concept by Mark Rossell
 with work from Mark Rossell und Alois Junek 2025

This work owes its existence to a late medieval prison cell in Haslach an der Mühl, Upper Austria. Alois Junek and  i steeped ourselves in the history of this dungeon which originally had no access other than a hole in the vaulted ceiling.  For the prisoner it must have been pitch black and cold, and would have absolutely stunk! I wanted to create an oppressive Bulwark to the cell, which today has a narrow doorway, but this „Bulwark“ ended up being too big to fit through the opening: at least that is what, given time restraints, we decided. So we chose a more simple beginning: just one modified Wing sweeping upwards, a symbol of yearning for freedom but with Alois’s abstraction of Albrecht Durer’s watercolour of  the wing of a European roller /die Blauracke projected and painted onto the form.  Having exhibited both Wings and the paintings from Alois in 2023, an installation entitled "Portal with 2 wings"  in a more contemporary exhibition space, it seemed right to complete and exhibit this initial idea of an object of Institutional oppression and the „ torture rack“ of a rowing machine behind it. 

 As we wish to enter the room directly from the adjoining room on the left, we are faced with a tall imposing grey monster like-being of a justice Institution,  the being of a prison, complete with a small surveillance window, and stubby wings or fins (hence the subtitle:  „Hope  that would the pinions lame“ ) the side panels have Hawse holes in 2 hole and 3 hole configurations. Hawse holes are  cut/set into  the ships bows and are used for mooring and tethering; The cut „mooring ropes“ lie on the floor around the  Object. On the other side, we are in the cell so to speak, we have the warmth of a wooden panelled wall with a recessed window looking into ( perhaps) the corridor of the institution. Is this cell or even a living room? We have an object of modern „torture“, the fitness rowing machine, and instead of a monitor before the trainer, giving us a simulacrum of some rowing race or something idyllic  like a sunday row on the lake, we have in the room the „prisoners“ projection of longing; however it is an oppressive one.

The dream, hope or longing to be free  but to be never really free, either self induced or directed by a justice apparatus/ or social norms is something we all experience to some degree.
Everyone has his or her Prison cell: we have our dreams of escape: images or panoramas of longing, but these dreams can often be quite threatening. Alois and I find  at times, the overgrown chaos of untamed nature existentially alienating. When I told him about the story I wanted to bring to life, he showed me photos he had taken of the  Wetland area along the River Traisen; The motif was really the perfect choice.
 What is special about Alois' work is that it always has an oppressive quality: Using vectors to create shapes that deviate from a straight Pixelation, they are often interpreted as camouflage, however they still work as  pixelated photos from a distance so that there is an added step of distance to add to a sense of dislocation between dreams and „reality“.


Mark Rossell  Sooß bei Melk November 2025

German text

Die AU/ Wetland
 Hoffnung, die die Schwingen lähmen würde. 
Mixed Media 2025 

Installation konzipiert von Mark Rossell
mit Arbeiten  von Mark Rossell und Alois Junek 2025

Dieses Werk verdankt seine Entstehung einer spätmittelalterlichen Gefängniszelle in Haslach an der Mühl, Oberösterreich. Alois Junek und ich vertieften uns in die Geschichte dieses Verlieses, das ursprünglich keinen anderen Zugang hatte als ein Loch in der Gewölbedecke. Für den Gefangenen muss es stockdunkel und kalt gewesen sein, und es muss furchtbar gestunken haben! Ich wollte ein bedrückendes Bollwerk für die Zelle schaffen, die heute eine schmale Türöffnung hat, aber dieses „Bollwerk” war am Ende zu groß, um durch die Öffnung zu passen: Zumindest haben wir uns aufgrund der zeitlichen Beschränkungen dafür entschieden. Also entschieden wir uns für einen einfacheren Ansatz: nur ein modifizierter Flügel, der nach oben schwingt, ein Symbol für die Sehnsucht nach Freiheit, aber mit Alois’ Abstraktion von Albrecht Dürers Aquarell des Flügels einer Blauracke auf die Form projiziert und gemalt.  Nachdem wir nun sowohl die Flügel als auch die Gemälde von Alois aus dem Jahr 2023 mit dem Titel „Portal mit 2 Flügeln“ in einem zeitgenössischeren Ausstellungsraum gezeigt hatten, schien es richtig, diese ursprüngliche Idee eines Objekts institutioneller Unterdrückung und der „Folterbank“ eines Rudergeräts dahinter zu vervollständigen und auszustellen. 

 

 Da wir den Raum direkt vom angrenzenden Raum auf der linken Seite betreten möchten, stehen wir vor einem imposanten grauen Monsterwesen einer Justizbehörde, einem Gefängniswesen mit einem kleinen Überwachungsfenster und stumpfen Flügeln oder Flossen (daher der Untertitel: „Hoffnung, die die Flügel lähmen würde“). Die Seitenwände haben Klüsenlöcher in 2-Loch- und 3-Loch-Konfigurationen. Klüsenlöcher werden in den Bug (Bordwand) von Schiffen geschnitten/ eingebaut und dienen zum Anlegen und Festmachen; die durchtrennten „Trossen“ / Befestigungsseile liegen auf dem Boden um das Objekt herum. Auf der anderen Seite befinden wir uns sozusagen in der Zelle, wir haben die Wärme einer holzgetäfelten Wand mit einem eingelassenen Fenster, das (vielleicht) in den Flur der Institution hinausgeht. Ist dies eine Zelle oder sogar ein Wohnzimmer? Wir haben ein Objekt moderner „Folter“, das Fitness-Rudergerät, und statt eines Monitors vor dem Trainer, der uns ein Simulacrum eines Ruderrennens oder etwas Idyllischem wie einer Sonntagsfahrt auf dem See zeigt, haben wir in dem Raum die „Gefangenen“-Projektion der Sehnsucht; allerdings ist es eine bedrückende.

 

Der Traum, die Hoffnung oder die Sehnsucht, frei zu sein, aber niemals wirklich frei zu sein, sei es selbstverschuldet oder durch einen Justizapparat oder soziale Normen bedingt, ist etwas, das wir alle bis zu einem gewissen Grad erleben.
Jeder hat seine eigene Gefängniszelle: Wir haben unsere Träume von der Flucht: Bilder oder Panoramen der Sehnsucht, aber diese Träume können oft ziemlich bedrohlich sein. Alois und ich empfinden das überwucherte Chaos der ungezähmten Natur manchmal als existenziell befremdlich. Als ich ihm von der Geschichte erzählte, die ich zum Leben erwecken wollte, zeigte er mir Fotos, die er vom Feuchtgebiet entlang des Flusses Traisen gemacht hatte; das Motiv war wirklich die perfekte Wahl.
 Das Besondere an Alois' Arbeit ist, dass sie immer eine bedrückende Qualität hat: Durch die Verwendung von Vektoren zur Erzeugung von Formen, die von einer geraden Pixelierung abweichen, werden sie oft als Tarnung interpretiert, wirken aber aus der Ferne immer noch wie pixelige Fotos, sodass ein zusätzlicher Schritt der Distanzierung hinzukommt, der das Gefühl der Entfremdung zwischen Träumen und „Realität“ verstärkt.


Mark Rossell  Sooß bei Melk November 2025


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